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Bilder zum Opferwidder 2015

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    Fotos: Franz Holzer, Virgen

Der Virger Opferwidder

OpferwidderUm 1620 wütete der Schwarze Tod in ganz Tirol. Jeder Dritte wurde von ihm hinweg gerafft. Auch in Virgen waren Not und Angst riesengroß. Mit Gebeten und Gelöbnissen wollten die Leute der Pest Herr werden, denn menschliche Hilfe gab es nicht.

Eine Bittprozession von Obermauern nach Virgen hielt beim Bildstöckl auf halbem Weg und betete zum Allerheiligenkirchlein. Da sahen die Leute plötzlich hinter den Zäunen einen großen Sensenmann aus dem Wald treten, der sein Werkzeug gegen das Tal hin schwang. Ein Schrei, ein Stoßgebet bei den Umstehenden, dann kam aus der Richtung der Obermaurer Kirche ein großer weißer Widder, stürzte sich auf den Sensenmann, und nach dem dritten Stoß klapperte das Knochengestell in sich zusammen.

Von da an beschlossen die Leute, alljährlich einen schönen, weißen, ungeschorenen, drei Jahre alten Widder in einer Prozession von der Wallfahrtskirche Obermauern nach Maria Lavant zu führen und dort zu opfern.

opferw-2011_10Das Gelöbnis wurde zu wenig ernst genommen. Die Pest kam wieder. Die Särge standen von der Virger Friedhofsmauer weit wegeinwärts nach Niedermauern. An der Stelle, wo der letzte Sarg stand, wurde ein Kapellenbau gelobt und das Widderopfer erneuert. Das Bildstöckl zwischen Virgen und Niedermauern wurde gebaut. Es enthält in grober Malerei ein Bild der Heiligen Dreifaltigkeit mit der Opferung des Widders und im unteren Teil die Prozession und den Kampf des Widders mit dem Sensenmann. Dazu lautet die Inschrift: "1635 ex voto".

Das Widderopfer aber wird mit der Gemeinde Prägraten bis auf den heutigen Tag eingehalten.

Dieser Text stammt von Peter Thomas Ruggenthaler aus dem "Virgen Buch" (Louis Oberwalder, 1999)

Prof. Gottfried Fuetsch

Prof. G. FuetschSeine Frau, Theresia Fuetsch schreibt in der Biographie:

Gottfried Fuetsch, geboren am 8. Jänner 1909, war unverkennbar ein Sohn der Tiroler Bergwelt. Denken wir an diesen Mann zurück, erinnern wir uns an eine ausgeprägte, etwas eigenwillige Persönlichkeit, geformt von bäuerlcher Herkunft und dem starken Einfluß seiner Heimat. 

Schon in jungen Jahren spürte Fuetsch Freude am gestalterischen Schaffen. Er mußte schwere körperliche Arbeit auf sich nehmen, um eine seiner Begabung gemäße Ausbildung beginnen zu können. Er teilte das karge und harte Leben der Bergbauern in seiner engeren Heimat, bis es ihm als Zwanzigjährigen möglich war, im Defreggental eine damals vom Bildhauer Bruno Costa geleitete Landesschnitzschule zu besuchen. In dieser Zeit erwarb er sein vielseitiges technisches und handwerkliches Können und zählte zu den begabtesten Schülern. Anschließend ging er in die Staatsgewerbeschule nach Innsbruck, wo er Schüler von Prof. Hans Pontiller wurde, welcher vielen Tiroler Künstlern den Weg zu sauberer und ernsthafter Arbeit wies. 

Es folgten Studienjahre an der Akademie München, welche durch den Ausbruch des 2. Weltkrieges unterbrochen wurden. Nach einigen Jahren Wehrdienst kehrte Fuetsch nach Osttirol zurück, um sich am elterlichen Hof, in einem kleinen Zubau dem Künstlerberuf zu widmen. Der Beginn dieser Laufbahn war schwierig, aber Fuetsch glaubte an sich und seine Begabung, und es spricht für seine Ernsthaftigkeit, dass er als Vierzigjähriger sein durch den Krieg unterbrochenes Studium wieder aufnahm und 1950 beim Tiroler Professor Santifaller an der Akademie der Bildenden Künste in Wien mit dem Diplom eines akademischen Bildhauers seine Ausbildung endgültig beendete. Er kehrte wieder zurück nach Virgen in Osttirol, der Heimat dieses Mannes, die ihn nie losgelassen hat und immer wieder die Geborgenheit und das Leben bot, das ihm genügte.

Mit großer Energie und Schaffensfreude arbeitete er nun in der Abgeschiedenheit des Virgentales am Aufbau einer Existenz. Hinter seiner Bescheidenheit steckte eine fast fanatische künstlerische Besessenheit und schon sehr bald wurde der Name Fuetsch über die Grenzen der Heimat bekannt. Die Kirche und das Land Tirol waren Auftraggeber der ersten größeren Werke und es wurde möglich, ein zweckmäßiges Atelier zu bauen.

Obwohl in Virgen lebend, hat dieser Künstler sehr kritisch die zeitgenössische Kunstszene beobachtet, er blieb offen für viele Formprobleme, erzielte eine bemerkenswerte Entwicklung bis hin zum Kubismus und in der 5 m hohen Großplastik "Christophorus" hat er diese Kunstrichtung bildhauerisch erstmals nach Osttirol gebracht. Fuetsch strebte einer expressiven Gestaltung zu. Sein Schaffen stand unter einem inneren Gebot, sein Gestaltungstrieb reifte in Jahrzehnten unermüdlicher Arbeit zu einer Meisterschaft heran, die vielleicht gerade in der heutigen Zeit des Experimentierens, des Suchens nach Neuem, Sensationellem anerkennende Berechtigung hat. Besonders die Werke seiner letzten zwei Lebensjahrzehnte vermitteln dem Betrachter in ihrer Geschlossenheit und rhytmischen Form Lebensfreude und Ruhe. Fuetsch arbeitete sehr viel und gerne in Linden- und Lärchenholz, er begann 1956 mit seiner Großplastik das Material "Stein" zu schätzen und interessierte sich im letzten Jahrzehnt seines Lebens intensiv für die Gestaltung von Figuren in Bronze. 

In seinem künstlerischen Nachlass befinden sich auch eine Vielzahl bemerkenswerter Werkzeichnugen von hoher Qualität. 

Prof. Dr. Fritz Prior, langjähriger Kulturreferent des Landes Tirol hat in einer Würdigung über Fuetsch unter anderem geschrieben: "Es entstand aus vielen hervorragenden Arbeiten ein Lebenswerk, das diesen Mann zu den besten Bildhauern Tirols reiht." Ehrungen wurden diesem Künstler zuteil von höchster staatlicher Stelle, als er vom Bundespräsidenten den Titel "Professor" verliehen bekam. Geehrt wurde er auch von seiner Heimatgemeinde Virgen, welche ihm die Ehrenbürgerschaft verliehen hat. 

Als Mensch war er ein feiner, friedliebender Mann, mit feinsinnigem Humor begabt, der immer versucht hat, ethische und religiöse Werte zu leben und zu pflegen. 

Gottfried Fuetsch gab am 18. April 1989 ein reich erfülltes Leben seinem Schöpfer zurück und fand, von einer großen Trauergemeinde begleitet, auf dem Friedhof in Virgen seine letzte Ruhestätte.

 


 

In der Bildergalerie finden Sie Fotos einiger Werke des Künstlers.

Das Labyrinth

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Das Leben ist ein beständiges Labyrinth,

Ankommen und Aufbrechen, zur Mitte finden und sie wieder verlassen,sich wenden müssen und doch weiterkommen.“

Das Labyrinth als  Symbol für den schwierigen und verschlungenen Lebensweg  des Menschen gehört zu den ältesten symbolischen Zeichen der Menschheit. Seit tausenden von Jahren existiert es in den verschiedensten Kulturen der Welt.



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Der Weg

im Labyrinth führt in vielen Windungen und Umwegen zur Mitte und von dort auf demselben Weg wieder hinaus.
Von je her ist das Labyrinth ein Ort der Selbsterfahrung und Meditation, aber auch eine Stätte für kultische Rituale, Spiel und Tanz. (z.B. Kranichtanz in der Antike, Ostertanz in der Gotik)  In der Kunst begegnet einem das Labyrinth  in vielfältiger Weise als Schmuck und Zierde.

In der Gotik wurde das Labyrinth ein wichtiger Teil der christlichen Symbolik und findet sich in vielen Kirchen dieser Zeit. (z.B. in der Kathedrale von Chartres und im Dom zu Ravenna) 

Der  Weg im christlichen Labyrinth orientiert sich an der Kreuzform, die Kreuzbalken zwingen zum Innehalten, Wenden und Umkehren. In der Mitte finden sich christliche Symbole, hinweisend auf Christus, Ziel und Mittelpunkt des Lebens.



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Das Virger Steinlabyrinth

Das Virger Steinlabyrinth ist ein klassisches, christliches Labyrinth  mit der Kreuzform und 7 Umgängen. Eingang und Ausgang sind derselbe Weg. Es  liegt an einem besonderen Ort, der eine intensive Ausstrahlung von Ruhe und  Frieden hat. Deshalb findet sich in der Mitte das Friedenszeichen.

Friede, innnere Ruhe und Gelassenheit möge der Beucher auf dem Weg zur Mitte finden und neue Kraft und Zuversicht sammeln für den Weg zurück in den Alltag.

Das Virger Steinlabyrinth wurde in den Jahren 2002 und 2003 auf dem ehemaligen "Schießstand" als Gemeinschaftsprojekt von Pfarre, Gemeinde und Privatpersonen errichtet.



Der Kreuzweg

bildstockAm Westende von Virgen zweigt nordseitig der alte Weg nach Obermauern ab. Er ist ein sehr alter und viel begangener Wallfahrtsweg, auf dem 14 Stationskreuze zur bekannten Wallfahrtskirche "Maria Schnee" hinführen. 

In den letzten Jahren erfuhr der Kreuzweg, der durch eine wunderbare Kulturlandschaft führt, umfangreiche Sanierungsmaßnahmen, unter anderem wurden Lesesteinmauern erneuert, einheitliche Holzzäune errichtet, das Kötterle und das Bildstöckl fachkundig saniert. 

 

 


Die Geschichte

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führt zurück auf eine Initiative des Tierarztes Alois Stadler aus Welzelach, der im Jahr 1890 die Kreuze aufstellte. Die Stationsbilder wurden vom heimischen Künstler Alois Weiskopf dem Älteren angefertigt. 

Seit dem Jahre 1930 wurden die alten Lärchenholzkreuze von Familien aus Obermauern und Welzelach erhalten. Vereinzelte Erneuerungen und Sanierungen der Stationen haben im Laufe der Zeit zu einem uneinheitlichen Gesamtbild geführt.

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Daher wurde der Wunsch nach einer einheitlichen, attraktiven und zeitgemäßen Gestaltung des Pilgerweges immer wieder an Pfarre, Gemeinde und an die Stationserhalter herangetragen. 

Eine Arbeitsgemeinschaft "Kunstprojekt Kreuzweg Virgen Obermauern", der neben den Erhaltern der Stationen auch Vertreter der Pfarre und der Gemeinde angehörten, nahm sich 2007 des ehrgeizigen Projektes - der Erneuerung des Kreuzweges von Virgen nach Obermauern - an. 

 

  

 


 

Das Kunstprojekt

Relief

Vom ursprünglichen Gedanken, die bestehenden Kreuze zu sanieren, kam die ARGE nach Gesprächen mit vier Virger Holz- und Steinbildhauern auf die Idee, ein künstlerisches Gemeinschaftswerk zu realisieren und damit einen neuen Weg zu gehen.

Mit diesem Projekt wurde den Künstlern gleichzeitig die Möglichkeit geboten, ein einzigartiges Kunst- und Kulturerbe in ihrer Heimatgemeinde zu schaffen.

 

 

knstler kreuzwegIn vorbildlicher Gemeinschaftsarbeit gestalteten Michael Fuetsch, Michael Lang, Alois Weiskopf und Virgil Fuetsch einen gelungenen Vorschlag, der die einhellige Zustimmung der ARGE fand. 

Im Juli 2008 wurden die einzelnen Stationen errichtet, die Einweihung erfolgte am Hohen Frauentag (15. August) 2008.

 


 

Ein Gesamtkunstwerk

stationDer Kreuzweg ist als Gesamtkunstwerk zu betrachten und besteht aus 14 einzelnen Stationen, ergänzt durch die "Auferstehung", eine 15. Station vor der Wallfahrtskirche. In ihrer Ausführung gleichen sich die einzelnen Stationen: Mit Serpentin und Bronze wurden Ausgangsmaterialen verwendet, die Eleganz und Monumentalität in sich vereinen.

Serpentin hat sich für die Verwendung geradezu angeboten, da es sich dabei um einen heimischen Stein handelt, der durch seine grüne Farbe, seine Maserung sowie auch seine Witterungsbeständigkeit besticht. Die etwa zwei Meter hohen geradlinigen Steinblöcke symbolisieren Klarheit und Kraft und stehen für den starken Glauben, der aus der Erde entspringt. 

Die Skulpturen können auch als Fels in der Brandung gedeutet werden. Die einzelnen Kreuzwegszenen werden in Bronzereliefs dargestellt, die direkt auf dem grünen Serpentin angebracht sind, der Hintergrund dafür ist teilweise poliert. Bei den Reliefs lag die Herausforderung darin, den richtigen Weg zwischen Tradition und Moderne zu finden. Laut Aussage der Künstler ist die Zusammenarbeit mit außenstehenden Personen und das Feedback der Bevölkerung dafür eine wertvolle Hilfe gewesen. 

text IAuch der Standort der Stationen war mit Bedacht auszuwählen. Die Geradlinigkeit der Skulpturen im Vordergrund und die Monumentalität der umliegenden Bergformationen im Hintergrund ergeben ein abgerundetes Gesamtbild und nicht zuletzt auch eine hervorragende Fotokulisse. 

Meditationstexte auf den Serpentinquadern - von Altbischof Reinhold Stecher verfasst - sollen die WallfahrerInnen zum Verweilen und Innehalten einladen.

 


 

Unsere Kreuzwege

behandelte der Ortschronist OSR Otfried Pawlin in einer Ausgabe der Virger Heimatblätter ausführlich.

Hier werden alle Kreuzwege in der Gemeinde 
* in den Kirchen und Kapellen sowie die
* wanderbaren beschrieben.

Virger Heimatblätter Nr. 9, 2013 >>

Brauchtum

opferw-2011 03Der Virger Opferwidder

Am Weißsamstag, so nennt sich der erste Samstag nach Ostern, findet sie alljährlich statt, die Widderprozession zur Wallfahrtskirche Maria Schnee. Im Ortsteil Obermauern treffen die zwei Bittprozessionen aus Prägraten und aus Virgen zusammen. Eine der beiden Gemeinden führt einen weißen Widder mit sich, der mit Bändern und Blumen geschmückt ist. Gemeinsam ziehen sie hinauf zur Wallfahrtskirche Maria Schnee, wo das „Opfertier“ nach altem Ritual vor der Messe dreimal um den Altar geführt wird. 

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Jedes Jahr übernimmt eine Fraktion von Virgen oder Prägraten die Haltung des Opferwidders. Ein Bauer hat die ehrenvolle Aufgabe, den weißen gehörnten Steinschafwidder zu halten, zu pflegen und ihn für den großen Auftritt vorzubereiten. Der Halter hatte früher das Recht, in der Gemeinde als Entschädigung den „Widderweizen“ einzusammeln, heute erhält er eine finanzielle Entschädigung.

Hier finden Sie einige Bilder zur Opferwidderprozession 2015 >>

Das Virgentaler Opferwidder-Brauchtum gründet sich auf ein Verlöbnis aus dem 17. Jahrhundert. Damals herrschte in der Region eine verheerende Pestepidemie. Laut Überlieferung haben die Virger und Prägratner in ärgster Not Zuflucht zu Gott gesucht und eine jährliche Prozession mit einem weißen Widder nach Lavant verlobt, um von der Pest erlöst zu werden. Ein Votivbild in der Obermaurer Kirche, das einen gegen den Tod kämpfenden Widder darstellt, zeugt von diesem immerwährenden Verlöbnis.

Seit 1920 wird der „Lauantwidder“, wie er umgangssprachlich noch immer bezeichnet wird, nicht mehr nach Lavant, sondern nach Obermauern geführt. Wurde das Tier in früherer Zeit nach der Messe versteigert, so ist man jetzt zum Losverkauf übergegangen. Der Gewinn daraus kommt heutzutage den Pfarrgemeinden von Virgen und Prägraten a.G. zu Gute. Der glückliche Gewinner darf den Widder behalten oder weiterverkaufen.

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Das Brauchtum des Virgentaler Opferwidders wurde von Generation zu Generation weitergegeben, hat sich im Laufe der Jahrhunderte gewandelt und der Zeit angepasst. Sind viele ähnliche Traditionen in anderen Orten im Laufe der Zeit abgekommen, so hat die des Virgentaler Opferwidders die Jahrhunderte überlebt und wird auch künftig von den Gläubigen fortgeführt werden. Während der gemeinschaftliche Zug in der Vergangenheit etwa dabei half, die traumatischen Erfahrungen von Seuchen zu bewältigen, dient er heute der Stärkung der Dorfgemeinschaft und wohl auch der Identität. Die Opferwidderprozession ist ein lebendiges Beispiel für Brauchtum, das noch gebraucht wird.

Immaterielles Kulturerbe der UNESCO

Die Bedeutung dieses ins Mittelalter zurückreichenden Brauches wurde 2015 durch die Anerkennung als Immaterielles Kulturerbe der UNESCO gewürdigt. 

2012-opferwidder 31-fhDie Anerkennung des Virgentaler Opferwidders als „Immaterielles Kulturerbe“ erfolgte auf Antrag der Bürgermeister der beiden Gemeinden, Dietmar Ruggenthaler und Anton Steiner. Eine Empfehlung zur Aufnahme gab auch Universitätsprofessor Dr. Olaf Bockhorn. Der Ethnologe mit engem Virgenbezug hat sich eingehend mit dem Brauch beschäftigt und eine ausführliche Dokumentation verfasst. Solche gibt es auch von dem aus Virgen stammenden Volkskundler Mag. Reinhard Bodner und dem Leiter des Innsbrucker Volkskunstmuseums Mag. Karl C. Berger.

DDr. Thomas Peter Ruggenthaler hat die Sage im "Virgen Buch" von Louis Oberwalder (1999) folgend dargestellt: Der Virger Opferwidder >>

 

Unsere Vereine

Verein >> Website

Ansprechpartner

Adresse

Arbeitskreis Dienst am Menschen

Aloisia Altstätter, Obfrau

9972 Virgen, St.-Antonius-Weg 4

Bauernladen Virgen >> Elke Obkircher, DI, Obfrau

9972 Virgen, Niedermauern 5

Bergrettung Virgen >>

Gerhard Berger, Obmann

9972 Virgen, Lindenweg 17

Bergwacht Virgen

Andreas Rofner, Obmann 

9972 Virgen, Virgental Straße 57

Bücherei Virgen >>

Anna Pawlin, Leitung

9972 Virgen, St.-Antonius-Weg 9

Quartett Cantare

Martina Grimm, Leitung

9972 Virgen, Honiggasse 36/1

Eishockey-Club Virgen >>

Reinhold Berger, Obmann

9972 Virgen, Niedermauern 33

Feuerwehr OG Mitteldorf

Mariacher Gabriel, Kommandant

9972 Virgen, Mitteldorf 27

Feuerwehr OG Obermauern

Manfred Egger, Kommandant

9972 Virgen, Obermauern 31

Freiw. Feuerwehr Virgen >>

Harald Mair, Kommandant

9972 Virgen, Niedermauern Straße 7

Gesundheits- und Sozialspregel

Martina Grimm, Geschäftsführerin

9972 Virgen, Virgental Straße 81

Golden Girls Virgen

Hannelore Gasser, Obfrau

9972 Virgen, Niedermauern 17

Heimatkundeverein Virgen

Anna Steiner, Obfrau

9972 Virgen, Angerweg 18

Heimkehrerverein Virgen

 

 

Iseltoler Hoderlumpen

Jürgen Opperer

9972 Virgen, Mellitzweg 23/1

Jungbauern Virgen >>

Gerhard Mariacher, Obmann

9972 Virgen, Obermauern 68

Kath. Bildungswerk Virgen

Lisa Berger, Obfrau

9972 Virgen, Virgental Straße 89/5

Kath. Familienverband Virgen

Marha Stadler, Obfrau

9972 Virgen, Göriach 2

Kirchenchor Virgen

Franz Berger, Obmann
Brunhilde Bacher, Chorleiterin

9972 Virgen, Niedermauern 28
9972 Virgen, Lindenweg 15

Männerchor Virgen >>

Ing. Alfred Entstrasser, Obmann

9972 Virgen, Obermauern 134

Musikkapelle Virgen >>

Michael Wibmer, Obmann

9972 Virgen, Honiggasse 39/3

Ortsbäuerinnen Virgen

Cornelia Mariner, Obfrau

9972 Virgen, Welzelach 9

Ortsbauern Virgen

 

 

Para Team Virgen >>

Stefan Fercher, Obmann

9972 Virgen, St.-Antonius-Weg 16

Pensionistenverband Virgen >>

Gottfried Joven, Obmann

9972 Virgen, Mellitzweg 36

Schützengilde Virgen

OSM Horst Opperer

9972 Virgen, Mellitzweg 23/2

Schützenkompanie Virgen >>

Matthias Aßmair, Obmann

9972 Virgen, Virgental Str. 117

Singkreis Virgen >>

Magda Bacher, Obfrau

9972 Virgen, Lindenweg 10

Sportunion Virgen >>

Martina Aßmair, Obfrau

9972 Virgen, Bachweg 19

Theatergruppe Rabensteiner >>

Roswitha Wurnitsch, Obfrau

9972 Virgen, Niedermauern 41

Verein für Obst-, Gartenbau und
Landschaftspflege Virgental >>

Ludwig Wurnitsch, Obmann

9972 Virgen, Göriach 11

Virger Tanzbodenmusig >>

Markus Lang, Leiter 

9972 Virgen, Virgental Straße 90/2

Volkstanzgruppe Virgen

Albert Berger, Obmann

9972 Virgen, Niedermauern 9

Virgen-Gemeinsam-Aktiv

Kathrin Berger, Obfrau

9972 Virgen, Obermauern 35/2
virgen-gemeinsam_aktiv@gmx.at

  

Schule und Bildung

Kindergarten VirgenKindergarten Virgen - Öffnungszeiten 2017/18 >>

Elterninformation >>

9972 Virgen, Niedermauern Straße 11 
Leitung: Irmgard Prosch

Tel.: 04874 - 5592, E-Mail >>


Volksschule VirgenVolksschule Virgen >>

9972 Virgen, Niedermauern Straße 11 
Leitung: Stefan Bachmann

Tel.: 04874 - 5390, E-Mail >> 


 

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Neue Mittelschule Virgental >>

9972 Virgen, Niedermauern Straße 11 
Leitung: Gerhard Wörister

Tel.: 04874 - 6301, E-Mail >>

 


 

es_logoErwachsenenschule Virgen - Prägraten 

9972 Virgen, Niedermauern Straße 11 
Leitung: Gerhard Wörister 

Tel.: 0650-9812537, E-Mail >>

Programm für das Wintersemester 2018/19 >>

 


  

buecherei 1676-klBücherei Virgen >>

9972 Virgen, Niedermauernstraße 4
Leitung: Anni Pawlin

Öffnungszeiten:
Dienstag, 10.30 - 11.30 Uhr, 
Donnerstag, 16.00 - 18.00 Uhr, 
Sonntag, 9.30 - 11.00 Uhr


 

Kunst- & Kunsthandwerk



Prof. Gottfried Fuetsch

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Prof. Gottfried Fuetsch

Prof. Gottfried Fuetsch

1909 - 1989, akad. Bildhauer.
Schnitzschule in St. Jakob in Defreggen, Schüler bei Prof. Pontiller in der Staatsgewerbeschule in Innsbruck, Akademie der Bildenden Künste in München bei den Professoren Hahn, Wackerle und Thorak, Abschluss der akademischen Ausbildung bei Prof. Santifaller in Wien.

Vom eher naturalistischen Schnitzen entwickelte sich Fuetsch zu einer ausdrucksstarken expressiven Gestaltung in Holz, Stein und Metall, der Stil ist markant und stark geprägt von der bäuerlichen Herkunft. Seine unzähligen Kunstwerke findet man in der Gemeinde, im Bezirk und auch weit außerhalb der Landesgrenzen.

Der "Angstla Friedl" errichtete sein Haus und das Atelier in Virgen - Göriach und war zeitlebens tief mit seiner Heimatgemeinde verbunden. In Anerkennung des großen künstlerischen Lebenswerkes wurde er 1989 zum Ehrenbürger der Gemeinde Virgen ernannt. Prof. Fuetsch fand seine letzte Ruhestätte auf dem Friedhof in Virgen.



Werner Gsaller

Werner Gsaller

1932 geboren, Kaufmann in Virgen, kaufmännischer Angestellter in Oberösterreich, Abschlusszertifikat bei der Fernschule für Malerei bei Famous Artists in Amsterdam, Hörer bei Prof. Kubovsky in Linz.

Der "Peters Werner" gestaltet seine Bilder mit Bleistift, Aquarellpinsel oder Ölfarbenspachtel, die Themen sind Landschaften, Porträts und Stilleben.

Werner Gsaller verstarb nach schwerer Krankheit am 25. Oktober 2007, er wurde auf dem Urnenhain in Linz - Urfahr beigesetzt.



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Anton Fuetsch

1944 geboren, akademischer Bildhauer.

Er lernte das Bildhauerhandwerk bei seinem Onkel und Vorbild Prof. Gottfried Fuetsch, studierte bei den Professoren Wotruba und Knesl an der Kunstakademie in Wien. 1970 ging der "Angstler Tonik" nach San Francisco, wo er sich als Spezialist für "antique restoration" in einem eigenen Atelier in Berkeley selbstständig machte.

Zahlreiche Ausstellungen und renommierte Aufträge brachten Anton Fuetsch Anerkennung als Künstler, seine Werke stehen in öffentlichen Gebäuden, Kirchen und bei privaten Förderern in den USA und mittlerweile auch in Europa.



Lang Alois

www.langalois.at

Alois Lang

1947 geboren, akadem. Bildhauer.

Studium bei den Professoren Andre´, Wotruba und Avramidis in Wien .
Zwischen 1979 und und 1988 arbeitete er in New York und Korea, nahm in dieser Zeit bereits an zahlreichen internationalen Wettbewerben teil und übersiedelte Mitte der 80er Jahre nach Tokio.

Er probierte die verschiedensten Materialien aus, wechselte vom Holz zur Stein- und Metallbearbeitung, die Exponate wurden immer größer. Die Teilnahme an der Weltausstellung in Osaka festigte Alois Langs Position in Asien. Zwischendurch zog es den "Groder Lois" auch in die Heimat, zweimal stellte er in Innsbruck aus.

Heute lebt er wieder in Europa (Koblenz, D), arbeitet als Bildhauer im eigenen Atelier und präsentiert seine Werke in Ausstellungen auf der ganzen Welt. 



Valentin Wurnitsch

Valentin Wurnitsch

1947 geboren, Grafik-Designer.

Paulinum in Schwaz, Akademie für Angewandte Kunst mit den Bereichen Glasgestaltung und Grafik-Design in Wien.

Besonders erfolgreich war Mag. Wurnitsch mit der Gestaltung von Briefmarken: mehr als 50 Sondermarken, die seinen Namen tragen, sind in einer Auflage von ungefähr 120 Millionen Stück im Umlauf.

Seit mehr als 30 Jahren lebt der "Winkler Valtl" in Wien, sein heutiger Schwerpunkt sind Logo-Entwicklungen und Corporate-Design-Projekte.



Gottfried Fuetsch

Gottfried Fuetsch jun.

1956 geboren

Geprägt von seiner Heimat und seinem Vater, dem akademischen Bildhauer  Prof. Gottfried Fuetsch lebt er heute in Jenbach in Tirol. Er erwarb sein Wissen um das Kunstschaffen in jungen Jahren bei seinem Vater und auf der internationalen Sommerakademie IFAB bei Prof. Max Herold in Bruneck sowie in mehr als 30 Kreativkursen, sein Wissen über Metallverarbeitung und Schweißen entstammt seinen Brotberufen.

Arbeiten von Gottfried Fuetsch waren in über 40 Einzel- und Gemeinschaftsausstellungen zu sehen. Er siegte bei Wettbewerben für Außenwandgestaltungen in Kufstein (1982) und Lienz (2001.



Weiskopf Alois

Alois Weiskopf

1961 geboren, Holzbildhauer.

Fachschule für Bildhauerei in Elbigenalp bei Prof. Rudolf Geißler-Moroder,
seit 1982 selbsständiger freischaffender Holzbildhauer,
arbeitet im eigenen Atelier im Gemeindehaus am Dorfplatz.

Alois stammt aus einer Malergeneration auf Marin und setzt die Tradition seiner Künstlervorfahren fort. Viele Auftragsarbeiten gestaltet er nach dem Wunsch der Kunden im Grödner Stil, die Entwicklung führt ihn nun immer mehr zur abstrakten Kunst.



Dichtl Josef

www.meinkachelofen.at

Josef Dichtl

1963 geboren, Kunstkeramiker und Hafner.

Erlernte den Beruf des Keramikers und Hafners, nach der Meisterprüfung abeitete er in Rosenheim und seit 1986 führt er seinen gut eingeführten Betrieb im Ortszentrum von Virgen.

Der "Reiter Josl" schätzt das Miteinander von Handwerk und Kunst, er stellt Töpfereien, Skulpturen, Reliefs, bemalte Fliesen und handgefertigte Ofenkacheln her. Derzeit ist der Bau von Kachelöfen und die Keramikausstattung in Wellnessanlagen die Hauptbeschäftigung.



Michael Fuetsch

Michael Fuetsch

1964 geboren, Steinmetz und Bildhauer.

Lehre im Steinmetzbetrieb, HTBLA in Hallein, Meisterprüfung.
Der zweite Sohn des bekannten Bildhauers  Prof. Gottfried Fuetsch hat das Talent und die Liebe zum Stein in die Wiege gelegt bekommen. Sein Vater war ihm von Kindheit an Vorbild, schon ab 1979 arbeite er gemeinsam mit ihm an größeren Aufträgen.

Michael hat an mehreren Ausstellungen im In- und im Ausland teilgenommen. Einige Werke stehen in Osttirol, die "Begegnung" ziert das Tunnelportal zwischen Virgen und Prägraten.



 Lang Michael

www.holzkunst-lang.at

 

Michael Lang -

1982 geboren, Bildhauer

Fachhochschule für gewerbliche Bildhauerei in Elbingenalp, seit 2002 als freischaffender Bildhauer in Mitteldorf und in Lienz tätig.

Er möchte Kunst begreifbar machen, zum Nachdenken anregen und die Gefühle der Menschen sowohl positiv als auch negativ treffen, seine Arbeiten spiegeln Sammlungen von Gefühlen. In Zukunft will er seinen Arbeiten andere Dimensionen, Monumentalität verleihen, er möchte auch mit Stein, Beton und Bronze arbeiten.

Michael Lang hat bereits an mehreren Symposien und Ausstellungen teilgenommen, in Erinnerung sind noch die "Klaubaufausstellung" 2005 und "eigenart" 2006 in Virgen, die er selber organisiert hat. Im Juni 2008 hat er das höchste Bildhauersymposium in den Alpen geleitet - auf der Stüdlhütte unterhalb des Großglockners - auf 2.800 m Seehöhe.



Fuetsch Virgil

Virgil Fuetsch

1985 geboren, Bildhauer.

Fachschule für gewerbliche Holzbildhauerei in Elbigenalp, seit 2006 freischaffender Bildhauer in Virgen - seine Werkstatt hat er im Elternhaus in Obermauern.

Auch Virgil stammt vom "Angstler" in Obermauern - wie  Prof. Gottfried Fuetsch und der Onkel   Anton Fuetsch.



Kultur

Bauernhochzeit von Prof. Gottfried Fuetsch

Die Kultur zeigt sich in Virgen von vielerlei Seiten. Die relative Abgeschiedenheit und die starke Naturverbundenheit prägen den religiösen Glauben der Bevölkerung noch in der gegenwart.

Die Kirche, der Kindergarten, die Schulen, die Erwachsenenbildung, die Bücherei, die Künstler und das Kunsthandwerk, die Vereine, die Tradition und das örtliche Brauchtum sind die wesentlichen Bestandteile der Kultur im Dorf.

Es gibt viele talentierte Menschen in Virgen, die mit ihren Kunstwerken einen wesentlichen Beitrag zur Volkskultur leisten. Die meisten bleiben jedoch außerhalb der Gemeinde weitgehend unbekannt.


 

Kulturhistorische Führungen in der Wallfahrtskirche Maria Schnee in Obermauern

obermauern 01von Juli bis September

* Jeden Freitag um 17 Uhr, Dauer ca. 45 Minuten

* Treffpunkt: Wallfahrtskirche Oberrmauern

* Keine Anmeldung erforderlich

 

 


 

Der Kreuzweg nach Obermauern

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Mit dem neuen Kreuzweg zur Wallfahrtskirche "Maria Schnee" wurde in vorbildlicher Gemeinschaftsarbeit heimischer Künstler ein Gesamtkunstwerk geschaffen:

Kreuzweg >>

V.l.: Michael Fuetsch, Michael Lang, Virgil Fuetsch, Alois Weiskopf

Die einzelnen Kreuzwegstationen finden Sie in der Bildergalerie >>

 


 

Das Virger Weisenblasen

almblasen-2398 klwurde 1990 von Fritz Joast ins Leben gerufen und in den ersten Jahren auf dem Speikboden abgehalten.

Seiher kommen jedes Jahr Ende Juli zahlreiche Musikanten und Sänger zur Zupalseehütte und sorgen für ein besonderes musikalisches Bergerlebnis.

Bilder vom Weisenblasen 2017 >>

Hier finden Sie Bilder aus dem Jahr 2014 >>

 

  


Virgen - Jenseits der Zeit 

Dauerausstellung in der Nationalpark-Infostelle auf dem Dorfplatz

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Die Landschaft rund um den sonnigen Ort Virgen hat viele spannende Geschichten zu erzählen. Es sind Geschichten von Menschen, die die Gunst des Tales im Mantel mächtiger Berge nutzen und hier leben. Die Dauerausstellung im Ortszentrum von Virgen vermittelt diese Eindrücke und zeigt Besonderheiten aus der Vergangenheit bis in die Gegenwart.

Im Kern geht die Ausstellung der Frage nach, wer die Menschen sind,  die diese wertvolle Kulturlandschaft von der Virger Feldflur in der Tallage bis hinauf bis in die Almregion über Jahrtausende formten und heute noch pflegen. Sieben Virger Persönlichkeiten erzählen von Lebensweisen über große Zeitabschnitte seit der Talbesiedlung bis hin zur Gegenwart. Ausgewählte Schaustücke und Dokumente sind dazu greifbare Zeitzeugen. Und wer von den großformatigen Landschaftsbildern ins Staunen kommt und Lust aufs Wandern verspürt, findet in der Ausstellung gleich Tipps für Erkundungstouren zu den Natur- und kulturgeschichtlich interessantesten Plätzen in der Landschaft des Virgentales. Ein eindrucksvoller Ausflug durch das Natur- und Kulturland, zu freundlichen Menschen die es verstanden haben, am altbewährten und modernen festzuhalten. Raum und Zeit verschmelzen dadurch zu einer Einheit und verleihen dem Tal seine eigene Identität. 

Das Ausstellungskonzept wurde von der REVITAL Integrativen Naturraumplanung GmbH in Kooperation mit HolzArt & Design und dem Grafikbüro Dapra erstellt und im Auftrag des Nationalparks Hohe Tauern in kurzer Zeit auch umgesetzt.  Daran begeistert mitgearbeitet haben auch die Bevölkerung von Virgen mit den Kulturvereinen, dem Ortschronisten, das Institut für Ur- und Frühgeschichte der Universität Innsbruck und das Museum Schloss Bruck. Einige Leihgaben stammen auch aus privater Hand.

Die Finanzierung der Ausstellung „Virgen – Jenseits der Zeit“ erfolgte über EU-Mittel aus dem Titel  Ländliche Entwicklung, dem Bundesministerium für ein Lebenswertes Österreich und aus Nationalparkmitteln des Landes  Tirol.

Geöffnet ist die Ausstellung bei freiem Eintritt

bis 6. Mai montags von 8 bis 12 und von 14bis 18 Uhr,
vom 7. Mai bis 31. Oktober täglich von 8 bis 18 Uhr,
vom 1. November  bis Weihnachten lt. den Öffnungszeiten des TVB-Büros (voraussichtlich: montags von 8 bis 12 und 14 bis 18 Uhr).


 

Zusätzliche Informationen