Die Gemeinde Virgen fördert den Radverkehr. Mehr Radverkehr bedeutet weniger Stau, weniger Lärm, gesündere BewohnerInnen, eine bessere Luft und demzufolge mehr Lebensqualität für Virgen. Das Fahrrad vor allem auf kurzen Strecken die bessere Alternative zum PKW – probiere es einfach aus!

Radfahren macht fit und hält gesund

Radfahren liegt voll im Trend und erfreut sich steigender Beliebtheit. Dabei ist das Radfahren nicht nur eine schnelle, kostensparende und klimafreundliche Fortbewegungsart. Vor allem ist sie gesund und Ausdruck eines aktiven Lebensstils. Zahlreiche Studien belegen den Nutzen für die Gesundheit durch regelmäßige Bewegung. Dazu zählt auch und vor allem die tägliche Fortbewegung mit dem Drahtesel.

Radeln für den Klimaschutz

Virgen möchte den Radverkehr fördern und nimmt deshalb seit Herbst 2018 am Interreg-Projekt PRO-BYKE von Klimabündnis Tirol und Land Tirol teil. Als Alltagsverkehrsmittel leistet das Fahrrad einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz.

Tiroler Fahrradwettbewerb

Unsere Gemeinde radelt beim Tiroler Fahrradwettbewerb mit. Bei der Klimaschutzinitiative von Land Tirol und Klimabündnis Tirol geht es nicht um Höchstleistungen, jede/r mit mehr als 100 km kann gewinnen. Registriere dich unter tirol.radelt.at und trete für unsere Gemeinde in die Pedale!

Radrouting in Tirol

Ob Alltags- und Bergradler, Rennradfahrerin oder E-Biker: Mit dem Radrouting von Land Tirol findest du immer die beste Route! Mit über 1.000 Kilometern Radwanderwegen, 5.600 Kilometern freigegebenen Mountainbike-Routen und 230 Kilometern Singletrails verfügt Tirol über ein vielfältiges Angebot für RadfahrerInnen: www.radrouting.tirol

Tirol auf D`Rad

Zur Förderung des Radverkehrs hat unsere Gemeinde gemeinsam mit dem Land Tirol einen Informationsschwerpunkt mit dem Titel „Tirol auf D`Rad“ gestartet. RadfahrerInnen finden in verschiedenen Informationsfaltern wichtige Tipps und Hinweise zu Fragen des Radkaufs, zur Fahrsicherheit oder auch zum Diebstahlschutz. Die Falter liegen im Gemeindeamt auf und stehen hier zum Download bereit: 

Informationfalter Tirol auf D`Rad

Informationfalter Frühjahrscheck

Das Projekt PRO-BYKE

Ziel des europäischen Projektes PRO-BYKE, welches durch den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung und Interreg V-A Italien-Österreich 2014-2020 mitfinanziert wird, ist es, den Anteil des Radverkehrs in den Gemeinden durch die Förderung des Fahrrades als Alltagsverkehrsmittel zu steigern. Zu diesem Zwecke werden gemeinsame Maßnahmen und Qualitätsstandards definiert und der Erfahrungsaustausch zwischen Italien und Österreich angeregt.

Hintergrund  

Das Fahrrad ist eines der umweltfreundlichsten Verkehrsmittel. Die Förderung des Radverkehrs als nachhaltige Form der Mobilität ist ein wesentlicher Aspekt vieler nationaler, europäischer und internationaler Strategien zur Bewältigung der Klimaveränderungen und zum Schutz der Umwelt.

Der Maßnahmenplan

Ziele

* Durchführung von Ausbildungskursen und Wissens- und Erfahrungsaustausch im Bereich Radverkehr zwecks Ausarbeitung und Implementierung von innovativen Maßnahmen auf lokaler Ebene

* Ausarbeitung von Leitfäden und technischen Dokumenten für die Verwaltungen des Projektgebiets zur Harmonisierung der Radverkehrspolitik;

* Betreuung von Gemeinden bei der Ausarbeitung eines Maßnahmenplans zur Verbesserung des Radverkehrs unter Beteiligung von BürgerInnen und InteressenvertreterInnen;

* Vorbereitung eines Handbuches über Fördermaßnahmen im Radverkehr, Best Practices und Qualitätsstandards;

* Errichtung von Zählstellen mit einer digitalen Anzeige, welche Informationen über den entsprechenden Radweg liefert;

* Die grenzüberschreitende Zusammenarbeit im Bereich der nachhaltigen Verkehrspolitik zwischen den Verwaltungen der Projektgebiete (Veneto, Friaul-Julisch Venetien, Tirol und Burggrafenamt) einzuleiten und zu stärken;

* Die Dienstleistungen für die Bürgerinnen und Bürger in den Projektgebieten im Bereich der Fahrradmobilität zu verbessern;

* In den Projektgebieten das Wissen über und das Bewusstsein für die Vorteile zu steigern, welche durch eine Erhöhung der Radverkehrsanteile entstehen.  

Tätigkeiten

* Ausarbeitung und Verbreitung von Werbe- und Informationsmaterialien, Berichterstattungen, Pressemitteilungen über den Radverkehr und das Projekt;

* Die Unterzeichnung eines  Memorandum of Understanding zwischen den beteiligten Regionen bildet die Grundlage für die zukünftige Zusammenarbeit der Regionen zu diesem Thema.

Budget

Das Gesamtbudget des Projektes beläuft sich auf 927.456,05 Euro; davon sind 714.470,83 € EU-Gelder (EFRE), 98.492,56 € Nationale Förderung und 114.492,66 € Eigenmittel.

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Radfreundliche Gemeinden in Tirol

Schwaz, Landeck, Wattens, Brixlegg und Virgen haben sich im vergangen Jahr intensiv für bessere Fahrrad-Bedingungen in ihren Gemeinden eingesetzt. Dafür erhielten sie die PRO-BYKE Auszeichnung von Klimabündnis Tirol und Land Tirol.

Seit Juni 2018 durchliefen die Städte Schwaz und Landeck, die Marktgemeinden Wattens und Brixlegg sowie die Gemeinde Virgen in Osttirol den PRO-BYKE Prozess. Ein EU-gefördertes Projekt von Klimabündnis Tirol, um im eigenen Gemeindegebiet ein besseres Angebot für all jene zu schaffen, die mit dem Fahrrad unterwegs sind. Von passender Infrastruktur, über die Rahmenbedingungen in den Gemeinden, bis zur Bewusstseinsbildung in der Bevölkerung – die PRO-BYKE Gemeinden haben sich viel vorgenommen. Für ihr Engagement wurden die Gemeinden am Mittwoch im Rahmen einer PRO-BYKE Fahrradtagung in Meran/Südtirol ausgezeichnet.

Virgen als vielversprechende Radgemeinde

Im Anschluss an mehrere praxisorientiere Radworkshops präsentierte das Virger Radteam rund um Angelika Berger und Leopold Bstieler einen Maßnahmenplan, um die Gemeinde noch radfreundlicher zu machen. Der Plan umfasst viele grundlegende Maßnahmen wie beispielweise die Bereitstellung eines Budgets für Radaktivitäten. Zukünftig wird es in der Gemeinde auch eine Ansprechperson zum Radverkehr geben. In der Infrastruktur sollen die Bedingungen für den ruhenden und fließenden Radverkehr verbessert werden. Wichtig ist dabei die Schaffung hochwertiger Radabstellanlagen. Bei der Umsetzung werden die verschiedenen Interessensgruppen wie Wirtschaft, Tourismus, Bildungseinrichtungen und Vereine eingebunden.